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Foto- und Bildbearbeitungs-Information und Tricks

Foto- und Bildbearbeitungstipps

Ein altes Schwarzweißbild kolorieren Das alte Foto wurde vorher mit einem Fotoscanner digitalisiert und anschließend im Bildbearbeitungs-Programm von Corel - Graphics Suite Corel Draw -Photo Paint, fein Koloriert. Wie das gemacht wird,
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Foto-Tipp:

Schalten Sie den automatischen Bildstabilisator ab,
wenn Sie Aufnahmen vom Stativ belichten.

Stecken Sie keine "Blindstopfen" (Wasserwaage oder ähnl.) auf den Blitzschuh, es könnten einige Kamerafunktion außer Funktion gehen.

Schrauben Sie am sonnedurchfluteten Sommer-Sandstrand einen kräftigen Graufilter vor Ihr Objektiv. Blendenanpassung und resultierende Tiefenschärfe
betont das Bild.

Legen Sie in der Lanschaftsfotografie den Horizont möglichst NICHT in die Mitte des Bildes.

Berücksichtigen bei der fotografischen Bildgestaltung,
die sogenannte Drittelregel

Komponieren Sie das Bildwichtige möglichst in den "Goldenen Schnitt"

Haben Sie vor, Ihre Urlaubsbilder der Digitalkamera als Papierbilder abzeihen zu lassen, so nehmen Sie Ihre
Fotos im Seitenverhältnis 3:2 auf.

Kamera-Akkus verlieren bei Nichtbenutzung bereits
nach 10 Wochen die Hälfte der Ladekapazität.
Also, vor Gebrauch alle Akkus aufladen.

Bei kalter Witterung, Reserve-Akkus in der Hosentasche tragen. Kälte macht Akkus "schlapp".

Der Einsatz von langbrennweitigen Objektiven, erfordert immer eine wirksame Sonnenblende.

Denken Sie daran, bei Aufnahmen von erhöhten Standorten, immer den Kameragurt um den Hals hängen.

Fein, zart und duftig: High Key

Sanfte Farben, duftige Schimmer, zarteste Nuancen, verschwommene Schärfen, grandiose Weichheit: Das ist High Key. Wir bekommen diesen Effekt sowohl im Studio, ais auch im Freien. Gewisse Voraussetzung seitens der Modelle, der Objekte muß da aber bereits gegeben sein. Zusätzlich sollte eine weiche, sanfte Beleuchtung geschaffen werden. Hartes Licht gehört niemals zu High Key. Im Studio operieren wir mit Lichtwannen, im Freien mit großen Reflektorfolien. Gegenlicht oder sanftes Streiflicht unterstützt die angestrebte Wirkung noch. Ehe wir auf den Auslöser drücken, messen wir den Motivkontrast aus. Je geringer er ist, desto stärker wird der High-Key-Effekt ausfallen. Zur Belichtungsmessung wäre die Lichtmessung, vor allem im Studio, anzuraten. Zusätzlich belichten wir mit Farbumkehrfilm eine Dreierserie: Wie gemessen - und zwei weitere Aufnahmen mit überbelichtung von ein- und zwei Stufen. Bei Negativfilm sollte unsere Belichtungstendenz auch deutlich in Richtung Überbelichtung zielen. Wir bekommen dichte Negative, die dann wesentlich weniger dichte Positive ergeben.

Kräftig und plakativ: Low Key

Das Gegenteil von High Key und ebenso nicht nur eine Frage der Belichtung, sondern auch des Arrangements. Starke Konturen sind gefragt, kräftig-kontrastreiches Licht gehört dazu. Charakteristische Details des Objekts sollen betont werden. Starke, dunkle Farbe, betonte Farbsättigung gehören dazu. Bei Schwarzweiß lebt Low Key von harten Hell-Dunkel-Kontrasten. Von plakativen Lichtern, die Konturen herausreißen. Von plakativer Grafik eben. GIeichzeitig gehört bei Low Key noch mehr dazu als bei High Key, daß weniger meist mehr ist. Aussagestarker Bildinhalt macht sich besser als eine überfülle an Bildinformationen. Beide Techniken sind daher normalerweise nichts für Weitwinkelobjektive, sondern viel mehr für das den Bildinhalt stark verdichtende 90-mm- oder 135-mm-Objektiv (bei 24x36), bei Mittelformat das Zweihunderter. Bei Low Key belichten wir Diafilm knapp, ebenfalls als Dreierserie mit bis zu zwei Stufen Unterbelichtung. Das bringt die gewünschten satten Farben, starken Licht-Dunkel-Farbkontraste. Bei Schwarzweiß würde ein Rot- oder Orangefilter die Wirkung noch verstärken, ebenso mit mehreren Scheinwerfern, Blitzanlagen etc.