Fotos: Klaus-Peter Schleicher| Erzeugt
von JAlbum & Chameleon | Hilfe
Geologie
Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und damit
sowohl auf der Nordamerikanischen als auch auf der Eurasischen Platte,
wobei sich die Plattengrenzen von Südwesten nach Nordosten in etwa
diagonal durch die Insel ziehen. Die Platten entfernen sich jährlich
etwa 2 cm voneinander. Ein Mantelplume unter der Insel, der sogenannte
Island-Plume, sorgt jedoch mittels Vulkanismus für ständigen Nachschub
von geschmolzenem Gesteinsmaterial aus dem Erdinneren, so dass die
Insel nicht auseinanderbricht. Etwa 130 aktive Vulkane befinden sich
derzeit auf Island, die man etwa 30 Vulkansystemen zuordnen kann.
Island
war in den Eiszeiten fast vollständig vergletschert. Nach einer Wärmeperiode
war die Insel fast eisfrei, vor etwa 1000 Jahren begann das Klima
kühler zu werden. Ahtuell bedecken Gletscher wieder 11,1 % der Landesoberfläche.
Der Gletscher mit dem größten Eisvolumen Europas ist der Vatnajökull.
Seine Eiskappe ist bis zu 1000 m mächtig.
Landschaftsbild
Die Landschaft ist einerseits durch Vulkanismus geprägt,
andererseits auch durch den Wasserreichtum. Es gibt zahlreiche Flüsse,
Seen und Wasserfälle. Darunter den Dettifoss, den energiereichsten
Wasserfall Europas, am Wasservolumen pro Sekunde × Fallhöhe gemessen
. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel bildet eine Periglazial-Wüste
und ist kaum bewohnt.
Die isländische Küstenlinie hat eine Länge von
ca. 4970 km und ist im Bereich der Fjorde stark zerklüftet. Die Insel
ist nur dünn besiedelt: Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei
bis vier Häuser. Die höchste Erhebung der Insel ist der Hvannadalshnúkur
mit 2110 m.
|