Up Republik Namibia Slideshow

Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt

sonnenaufgang
einsamkeit
weites_land
felsplateau
duene_47_naukluft_park
hauptstrasse
koecherbaum
markt
maultierkarren
steinwueste
sossus_vlei_sternduene
sonnenuntergang

Anzahl Bilder: 12 |Fotos: Klaus-Peter Schleicher | Erzeugt von JAlbum & Chameleon | Hilfe

Geologie:
Das Gebiet des heutigen Namibias wird als einer der ältesten Teile der Erdkruste bezeichnet. Noch lange vor der Entstehung des Superkontinents *Gondwana*
bildeten sich vor mehr als 2 Milliarden Jahren im Gebiet des heutigen Afrika zwei Festlandsockel - der Kongo-Kraton und der Kalahari-Kraton. Letzterer umfasst große Teile des heutigen Namibias. Durch verschiedene tektonische Vorgänge entstand dann vor etwa 550 Millionen Jahren ein riesiges, zusammenhängendes Festlandgebiet, das die heutigen (Teil-)Kontinente Afrika, Südamerika, Australien, Indien und die Antarktis umfasste *Gondwana*. Vor etwa 150 Millionen Jahren begann dieser Superkontinent allmählich in die heute bekannten Kontinente zu zerbrechen und auseinander zu driften. Die besonderen, über Jahrmillionen andauernden klimatischen Verhältnisse in Südwestafrika führten dazu, dass viele geologische Strukturen, Vorgänge und Erscheinungen besonders gut erhalten und deshalb auch heute noch zu beobachten sind. Dazu gehört letztlich auch die *Namib*

Besiedlungsgeschichte:

Die trockenen Landstriche Südwestafrikas sind schon seit vielen Tausend Jahren Lebensraum und Heimat für die Völker der San und Damara. Eine nennenswerte
Besiedelung blieb jedoch wegen der unwirtlichen Verhältnisse in den Küstenregionen lange Zeit aus. Im Zuge zahlreicher afrikanischer Völkerwanderungen drangen, im 17. Jahrhundert beginnend, Herero, Nama, Orlam - und Ovambo-Stämme ins Land ein.