Up Wasser Slideshow

1. Lanin _Vulkan_Argentinien
2. Am_Jostedalbreen_Norwegen
3. Dettifoss_Island
4. Kueste_Lanzarote_Kanaren
5. Finca_Lanzarote_Kanaren
6. Lybische_Wueste_Agypten
7. Sossus_Vlei_Namibia
8. Trockensteppe_Mongolei
9. Barnebosjoen_Schweden
10. Lappland_Schweden
11. Voringfoss_Norwegen
12. Perito_Moreno_Patagonie

Anzahl Bilder: 12 | Fotos: Klaus-Peter Schleicher | Erzeugt von JAlbum & Chameleon | Hilfe

Wasser – die wichtigste Ressource des 21. Jahrhunderts
Wasser ist Leben und Wasser ist Brot, verunreinigtes Wasser aber Krankheit und Tod

In vielen Gebieten der Erde ist hygienisch einwandfreies Trinkwasser schon heute ein knappes Gut. Der globale Trinkwassermangel in denariden und semiariden Bereichen wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch weiter verschärfen. Dies liegt einmal an der ungleichmäßigen regionalen Verteilung der globalen Süßwasserreserven zum anderenan der gebietsweisen Überbeanspruchung des Wasserdargebotes insbesondere durch Bevölkerungszunahme. Gegenwärtig haben vorwiegend in den Entwicklungsländern, ca.1,4 Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser und2,3 Mrd. leben ohne ausreichende sanitäre Versorgung. Dies führt zwangsläufig zur Ausbreitung von Infektionskrankheiten und einer erhöhten Kindersterblichkeit.Von den riesigen totalen Wasservorräten unserer Erde (ca. 1, 4Mrd km3)sind nur 2,8% Süßwasser (0,632% Grundwasser, 0,017% Wasser derFlüsse und Seen und 2,15% in den polaren Eiskappen bzw. in Gletscher gebundenes Süßwasser), aber 97,2% Salzwasser in den Ozeanen.
Nach Angaben der UNO stützt sich die Trinkwasserversorgung weltweit zu 65% auf die Nutzung von Grundwasser. Dies ist vor allem damit zu begründen, dass Grundwasser im Vergleich zu Oberflächenwasser zumeist besser vor Verunreinigungen geschützt ist und vor allem in ariden Gebieten sehr viel weniger der Verdunstung unterliegt. Für eine langfristige, nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung ist die sich ständig erneuerbare Grundwasserneubildung von ausschlaggebender Bedeutung. Die Übernutzung vorhandener Grundwasserreserven, die sich in feuchteren Klimaperioden früherer geologischer Zeiten, in heute ariden Gebieten gebildet haben, kann zukünftig zur weiteren Verknappung der Grundwasservorräte und zur Schädigung ausgedehnter Ökosysteme führen. Negative Auswirkungen von sinkenden Grundwasserspiegeln und zunehmender Versalzung sind seit einiger Zeit z.B. im Saharagebiet Nordafrikas zu beobachten.
So werden beispielsweise in der libyschen Wüste große Mengen Jahrtausende alten Grundwassers für die Bewässerung genutzt. Es werden dort jährlich ca. 3,8 mal mehr Grundwasser gefördert als durch die Neubildung nachgeliefert werden kann. (Angaben Helvetas/Internet). Aber auch in den grundwasserreichen Ländern Mitteleuropas sind vielerorts die oberflächennahen Grundwasserleiter durch Stoffeinträge belastet und ohne Aufbereitung für die Trinkwasserversorgungwenig geeignet.
Die Gewährleistung einer zukünftigen Nutzung des Wassers bei einer zahlenmäßig wachsenden Erdbevölkerung verlangt eine nachhaltige, standortbezogene Bewirtschaftung. Dem Trinkwasserschutz muss weltweit somit eine erhöhte Priorität eingeräumt werden. Dazu gehören neben dem flächenbezogenen Grundwasserwasserschutz auch die Berücksichtigung der Ansprüche unterschiedlicher Ökosysteme (z.B. Feuchtbiotope, naturnaher Wald ). Sehr wichtige
Faktoren für integrierte Wasserschutzmaßnahmen sind auch eine ausreichende Abfallentsorgung und Altlastensanierung. Die Landnutzung sollte dem Wasser- und Nahrungsmittelbedarf der Regionen zukünftig angepasst werden.